GÖRG berät Fraport bei Stromabnahmevertrag mit EnBW Offshore-Windpark „He Dreiht“

14.12.2021

GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB hat die Fraport AG, die börsennotierte Betreibergesellschaft des Flughafens Frankfurt, bei einem Corporate Power Purchase Agreement (CPPA) mit der Karlsruher EnBW AG über den Bezug von Windenergie beraten. Das CPPA ist mit Beginn des zweiten Halbjahres 2026 über eine Laufzeit von 15 Jahren ausgelegt.

Mit dem CPPA bezieht Fraport zukünftig 85 Megawatt (MW) Leistung aus dem insgesamt 900 MW starken EnBW Windpark „He Dreiht“ in der deutschen Nordsee. Der Park umfasst ca. 60 Windturbinenanlagen und gehört zu den europaweit größten Projekten der Energiewende. EnBW hatte sich 2017 in der ersten Ausschreibung in Deutschland für Offshore-Windenergie mit einem Null-Cent-Gebot den Zuschlag für den Windpark, der 2025 in Betrieb gehen soll, gesichert.

 

Dank des Stromabnahmevertrags ergibt sich bei Fraport ein Einsparpotenzial von bis zu 80.000 Tonnen CO2 pro Jahr gegenüber „herkömmlicher“ Stromversorgung. Die grüne Windenergie soll am Frankfurter Flughafen unter anderem in den Betrieb dreier Terminals und zahlreicher weiterer Gebäude fließen sowie in den Antrieb von mehr als 500 Fahrzeugen der wachsenden E-Flotte. Neben Maßnahmen wie der sukzessiven energetischen Optimierung bestehender Infrastruktur und den Einsatz intelligenter Klimatechnik ist die Umstellung auf regenative Energien ein Kernelement der Klimaschutzstrategie am größten deutschen Luftverkehrsdrehkreuz.

 

Ein standortübergreifendes GÖRG-Team unter Federführung der erfahrenen Partner Dr. Liane Thau (Berlin) und Dr. Heiko Hofmann (Frankfurt am Main) stand Fraport bei dem erfolgreichen Abschluss des CPPA mit energie- und vergaberechtlicher Beratung zur Seite. Der Vertrag ist das Ergebnis eines Verhandlungsverfahrens zur Beschaffung von Grünstrom.

 

Berater Fraport AG

GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mbB

Dr. Liane Thau, Partnerin, Energiewirtschaftsrecht, Berlin

Dr. Heiko Hofmann, Partner, Vergaberecht, Frankfurt am Main

Alexander Pustal, Associate, Vergaberecht, Frankfurt am Main

 

Über die Fraport AG

Die Fraport AG gehört zu den international führenden Unternehmen im Airport-Business und ist an 31 Flughäfen auf vier Kontinenten aktiv. Der Konzern erwirtschaftete 2019 bei 3,7 Milliarden Euro Umsatz ein Jahresergebnis von rund 454 Millionen Euro. 2019 nutzten insgesamt mehr als 182 Millionen Passagiere die Flughäfen mit einem Fraport-Anteil von mindestens 50 Prozent. Aufgrund der COVID-19-Pandemie lag der entsprechende Wert für 2020 lediglich bei 52 Millionen Passagieren. Der Umsatz belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 1,7 Milliarden Euro, das Jahresergebnis lag bei -690,4 Millionen Euro.

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